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Es gibt Dinge im Leben, von denen man nie genug haben kann. Schuhe, Schokolade, Sonne, Bücher, schöne Musik. Die Liste ist lang und je länger man drüber nachdenkt, desto mehr Dinge fallen einem ein. Relativ weit oben auf meiner Liste stehen Kalender und Notizbücher. Während erstere aufgrund des Jahres eine relativ fest vorgegebene Haltbarkeitszeit haben, wechseln Notizbücher ein bisschen häufiger – vor allem dann, wenn sie so schön sind, dass ich gleich viel motivierter bin, etwas reinzuschreiben. Dann sammeln sich darin To-Do-Listen, Bücher, die ich auf jeden Fall noch lesen möchte, Dinge, ich noch backen oder kochen möchte, Tipps für Städtereisen und und und.

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Ab der 50. Seite wird´s allerdings unübersichtlich und bis ich die Bücherliste von der 33. Seite gefunden habe, dauert das schonmal etwas. Damit´s ein bisschen einfacher wird, gibt´s jetzt mein neues Rezept-Notizbuch von Persönlicher Kalender für (Ideen für) Rezepte und andere schöne Dinge, die ich irgendwo finde. Bei Persönlicher Kalender (oder hier, bei Facebook) kann man sich Kalender und Notizbücher selbst zusammenstellen und sich Format und Farben aussuchen, bestimmen, ob die Seiten beispielsweise liniert oder kariert sein wollen und die Seitenaufteilung wählen, wenn man zum Beispiel in seinem Kalender auf jeder Seite ein Feld für Notizen haben möchte. Eine schöne Idee!

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Ihr wollt auch ein Notizbuch,einen Kalender oder ein Rezeptheft nach euren Wünschen? Dann hinterlasst bis zum Sonntag, den 26.5. 2013 um 20 Uhr einen Kommentar (Mitmachen kann jeder ab 18) und gewinnt einen Gutschein für ein Notizbuch oder einen Kalender eurer Wahl.
Was würdet ihr wählen? Und wie säh´s aus? Ich bin gespannt!


Ida

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Feste soll man ja bekanntlich feiern, wie sie fallen. Und wenn das so ist, dann muss man auch das essen, was es gerade gibt. Und im Moment gibt´s Rhabarber in Hülle und Fülle. Von überall strahlen einem beim Einkaufen knallrote Rhabarberstangen entgegen und meine Liste, was es dieses Jahr alles mit Rhabarber geben soll, ist lang. Unter anderem standen Apfel-Rhabarber-Törtchen mit Baiser auf dieser Liste – in meinem Kopfkino ganz einfach und ebenso lecker, in der Realität dann leider weder gelungen noch wirklich lecker.

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Wenn ihr eure Nerven ein wenig stärken wollt – Hyposensibilisierung beim Backen sozusagen: Hier gibt´s fünf ultimative Schritte mit Erfolgsgarantie.

Schritt 1: Man entscheidet sich, den noch eingefrorenen Mürbeteig zu nehmen, spart ja schließlich Zeit. Dann bitte aber vergessen, den Mürbeteig auszufrieren. Und schwups, verzögert sich das Ganze um Stunden.

Schritt 2: Den Rhabarber kleinschneiden und dabei merken, dass er absout faserig ist und dass die Schale vielleicht doch lieber ab sollte. Diese Einsicht funktioniert am besten bei solchen Stangen, deren Schale sich nur in klitzekleinen Stücken lösen lässt.

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Schritt 3: Nachdem der Rhabarber kleingeschnitten und mit Zucker gemischt ist, geht´s an den Mürbeteig. Zum Glück schmeckt er noch und es ist noch so viel da, dass sich aus den Resten ein paar Herzen ausstechen lassen. Yeah! Glücklich darüber elanvoll ein Ei für den Baiser trennen, dabei aber bitte das Eigelb zerstören, sodass das erste Ei weg kann. Aber dann gibt´s immerhin etwas zum Mittag. Beim zweiten, diesmal erfolgreich getrennten Ei müsst ihr dann irgendetwas in der Rührschüssel haben, sodass sich das Eiwei nicht steifschlagen lässt. Das dritte Ei darf dann funktionieren.

Schritt 4: Die Tartelettes sind vorgebacken, Apfel und Rhabarber drauf verteilt und das Ganze im Ofen. Da man ja gerade nichts zu tun hat, kann man ruhig das Geschirr, das sich mittlerweile auf der Arbeitsfläche türmt, in den Geschirrspüler packen. Der muss allerdings noch ausgeräumt werden. Dabei bitte so schwungvoll vorgehen, dass die Glasflaschen, die oben drin liegen (!) und mit Wasser gefüllt sind (!!), ihren gesamten Inhalt über die Hose und den Küchenboden verteilen und letzterer unter Wasser gesetzt ist. So wird immerhin der Küchenboden schonmal geputzt.

Schritt 5: Voller Vorfreude und von dem Duft, der sich in der Küche breit macht, für die vorherigen Strapazen ein wenig entschädigt, öffnet ihr schließlich die Backofentür. Ganz wichtig: Richtig auf den Kuchen freuen! Sonst bringt das folgende nämlich nicht soviel: Kurz die Törtchen abkühlen lassen, feststellen, dass sie sich wunderbar aus der Form lösen – dann kann ja gar nichts mehr schief gehen – und mit noch größerer Vorfreude die Gabel in das Törtchen stechen. Ganz wichtig im Sinne einer Hyposensibilisierung: Feststellen, dass a) der Rhabarber zu sauer ist, b) die Äpfel völlig trocken sind und c) das Ganze durch den Baiser einen doch etwas eigenartigen Nebengeschmack erhält.

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Wer das seinen Nerven nicht antun möchte, der übergeht einfach diese fünf Schritte und fängt direkt bei den Mini-Tartes an. Absolut gelingsicher, blitzschnell und vor allem: süßer Rhabarber, saftige Äpfel und kein Baiser, der aus irgendeinem Grund einen komischen Nebengeschmack von sich gibt.

Ich wünsche euch das schönste Wochenende!


Ida

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Minikleine Apfel-Rhabarber-Tartes (für 9 Stück)

2 Stangen Rhabarber
3 EL Zucker
200 g Frischkäse
60 g Créme Fraîche
2 Pck. Vanillezucker
1 kleiner Apfel
3 Scheiben TK-Blätterteig
etwas Zimt

  1. Den Rhabarber waschen, schälen und schlechte Stellen entfernen. In kleine Würfel schneiden mit dem Zucker mischen und eine halbe Stunde zur Seite stellen, bis der Saft ein wenig entzogen wurde.
  2. In der Zwischenzeit den Frischkäse mit der Créme Fraîche und dem Vanillezucker zu einer glatten Masse verrühren. Den Blätterteig ca. 10 Minuten auf einem mit Backpapier belegten Backblech antauen lassen.
  3. Jede Scheibe Blätterteig in drei Teile schneiden und mit dem Nudelholz ein kurz platt rollen.
  4. Den Apfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben jeweils mittig auf den Blätterteig legen, dabei immer einen kleinen Rand lassen. Die Tartes im vorgeheizten Ofen bei 160° ca. 10 Minuten backen. Anschließend herausnehmen und kurz abkühlen lassen.
  5. Die Frischkäsemasse gleichmäßig auf alle Tartes verteilen, anschließend darauf den Rhabarber geben. Das Ganze nochmals ca. 15-20Minuten backen, anschließend auskühlen lassen.

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Feiertage außerhalb des Wochenendes sind etwas Wunderbares. Nicht einmal das lange Schlafen (vor allem dann nicht, wenns gar nicht so lang ist), sondern einfach der ganze Tag. Spät frühstücken. So spät, dass das Mittagessen ausfallen kann, ohne dass man meint, vor Hunger ohnmächtig zu werden. Vor dem Frühstück viel Zeit lassen: Ein bisschen aufräumen, ein bisschen laufen, und ganz wichtig: Brötchen backen (oder eher Brötchen backen lassen, thihi). Nach dem Mittagfrühstück geht´s dann nochmal in den Garten, ein bisschen arbeiten, ein bisschen lesen. Und dann kommt das allerbeste überhaupt: Pancakes zum Kaffee. Aufgrund des verschobenen Tagesrhythmus eher Pancakes als Mittagessen, was rein objektiv gesehen natürlich noch viel besser ist.

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Und da mein Frühling-Beeren-Wahn noch immer nicht zum Erliegen gekommen ist und mich beim letzten Einkauf blitzend rote Rhabarerstangen und Erdbeeren angeschmachtet haben, gabs die Pancakes verfeinert mit Erdbeeren und Rhabarber. Weil die Pancake-Esser hier unterschiedliche Vorlieben hinsichtlich dessen haben, was im Pancake schmeckt, gibts die Hälfte der Pancakes mit Erdbeeren, die andere mit Rhabarber. Bei weniger wählerischen Essern würden sicherlich auch Erdbeeren und Rhabarber gemeinsam als Pancake-Begleiter hervorragend schmecken.

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Als Frühlingsduett auf dem Kaffeetisch (und abends auf dem Sofa) zaubern Rhabarber und Erdbeeren, ob gemeinsam oder getrennt, dann nicht nur einen wunderbaren Beigeschmack in die Pancakes, sondern gleich auch fünf Grad mehr aufs Thermometer.
Und wenn von dem Pancakeberg am nächsten Tag noch der ein oder andere Hügel übrig geblieben sein sollte, gibt´s noch ein wenig Pancake-Feiertagsstimmung in der Brotdose. Yeah!

Und ihr? Feiertagsruhe oder Feiertagsfeierei?

Ida

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Pancakes mit Erdbeeren und Rhabarber (für ca. 15 Stück)

60 g Rhabarber
1 EL Zucker
60 g Erdbeeren

2 Eier
60 g Zucker
200 g Mehl
1 TL Natron
150 ml Milch
100 ml Mineralwasser

 geschmacksneutrales Öl

  1. Den Rhabarber waschen, von Blättern und schlechten Stellen entfernen und in kleine Würfel schneiden. In einen Topf geben, 1 EL Zucker hinzugeben und alles verrühren. Bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Rhabarber Saft zieht. Abkühlen lassen.
  2. Die Erdbeeren waschen, vom Grün befreien und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
  3. Die Eier trennen, das Eiweiß zu Eischnee schlagen und zur Seite stellen.
  4. Das Eigelb mit dem Zucker kurz cremig schlagen, dann das Mehl mit dem Natron mischen und  abwechselnd mit Milch und Wasser unterrühren. Die Hälfte des Teiges in eine zweite Schüssel geben. In die eine Schüssel die Erdbeeren geben und unterrühren, in die andere Schüssel den Rhabarber. Den Eischnee gleichmäßig auf beide Schüsseln verteilen und vorsichtig unterheben.
  5. Ein wenig Öl in einer Pfanne erhitzen und mit einem Pinsel verteilen. Etwas Teig in die Pfanne geben und auf mittlerer Hitze goldbraun backen. Weiter so verfahren, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

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Plötzlich war sie da, die akute Lust auf Omas Eiweiß-Mandel-Plätzchen. Schnell und leise hat sie sich herangeschlichen, um dann voll zuzuschlagen. An sich ist dagegen ja auch wirklich nichts einzuwenden, aber: Die Plätzchen sind für mich so untrennbar mit Weihnachten verbunden wie der Weihnachtsbaum. Und der Winter war nun wirklich lange genug, da muss er sich nicht auch noch durch Plätzchen in die Länge ziehen – auch wenn es sich rein geschmackstechnich wirklich und absolut lohnen würde.

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Zum Glück sind meine Geschmacksnerven und Essenswünsche scheinbar von Jahreszeiten gesteuert: Wohl beeinflusst durch die Tatsache, dass ich gestern frühsommerlich im T-Shirt herumgelaufen bin, war dann plötzlich ebenso akut die Idee da, die Mandeln durch sommerliche Kokosflocken zu ersetzen.

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Wirklich, liebe Geschmacksnerven, vielen Dank dafür! Lecker, süß und klebrig sind die Kokosmeringues ein durchaus ernstzunehmender und vor allem frühsommerlicher Ersatz für Omas Weihnachtsplätzchen. In Schokolade getaucht und mit Kokosflocken bestreut werden die Verlangen nach Süßem stillenden Eiweißgebäcke noch einmal so viel schmackhafter – und so muss das durchaus im letzten Satz durch ein absolut ersetzt werden.

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Und irgendwie erinnern sie mich an Süßigkeiten, die ich schon einmal gegessen habe. Mir fällt aber partout nicht ein, an welche, und seitdem ich gestern den ersten Kokosmeringue gegessen habe, spukt mir dieser Gedanke im Kopf herum wie ein Wort auf der Zunge liegt, das sich einfach nicht finden lassen will. Fällt euch was ein?

Ein wunderbares, sonniges und warmes Wochenende wünsche ich euch!

Ida

Kokosmeringue (für ca. 50 Stück)

3 Eiweiß
1 Prise Salz
100 g Zucker
50 g Kokosraspel
75 g Zartbitterschokolade
evt. Kokosraspel zum Bestreuen

  1. Das Eiweiß mit dem Salz mehrere Minuten sehr steif schlagen. Anschließend den Zucker nach und nach in den Eischnee rieseln lassen und kräftig unterrühren.
  2. Mit einem Teigschaber die Kokosraspel vorsichtig und gleichmäßig unter den Eischnee heben.
  3. Die Masse in eine Spritztülle füllen und gleichmäßige Haufen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen.
  4. Die Meringue bei 80° im vorgeheizten Ofen ca. 2 Stunden trocknen lassen. Anschließend den Ofen ausmachen und die Meringue weitere 1-2 Stunden im Backofen lassen, damit sie vollständig durchtrocknen (Ich hab´s über Nacht gemacht, klappt hervorragend).
  5. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, anschließend leicht abkühlen lassen. Die Meringues mit der Oberseite eintauchen, nach Belieben mit Kokosflocken bestreuen und zum Trocken aufs Backpapier legen.

Sie hat mich voll erwischt, die Sache mit dem Frühling. Zwei Abende auf der Terasse gesessen (Und nicht dabei in Decken gehüllt!), Nachmittage im Garten verbracht mit Aufräumen, ein bisschen Unkraut gerupft, im Ribis-Kindheitserinnerungen-Duft geschwelgt und mich über den Vogellärm im Garten gefreut.

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Und ganz wichtig: Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und Blaubeeren haben, soweit zumindest bis jetzt erkennbar, den langen Winter überlebt. Zwar sind noch längst keine Beeren in Sicht, aber alleine das Grün der Blätter und an sich die Tatsache, dass letztere jetzt zu sehen sind, bringt mir den Geschmack von Beeren in Erinnerung. Frisch gepflückte Erdbeeren und Himbeeren, ein paar Blaubeeren und Johannisbeeren- schöner kann Sommer doch gar nicht sein!

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Und da die Menge an Beeren, die im Garten gedeihen, bei Weitem nicht ausreicht, um von mir frisch geplückt gegessen zu werden und auch noch verbacken, verkocht oder was auch immer zu werden, müssen gekaufte Beeren für die Weiterverarbeitung herhalten. Ist sowieso äußerst praktisch, um akute Frühlings-Beeren-Lust zu stillen, wenn das Beerenparadies im Garten gerade erst zu erahnen ist. Immerhin ein kleines Beerenparadies und sommerlich süß ist ein Beerenkuchen mit Frischkäse-Zitronen-Topping. Jetzt, wo der Kuchen fertig ist, soll´s zwar wieder kälter werden. Aber egal, er schmeckt sicher auch eingehüllt in Decken auf der Terasse.

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Und in zwei, drei Monaten stammen die Beeren oben drauf vielleicht aus dem Garten. Yeah!
Euch das schönste Wochenende!


Ida

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Beerenkuchen mit Frischkäse-Zitronen-Topping (für eine 20-cm-Form)

60 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei
80 g weiche Butter
120 g Mehl
1 TL Backpulver
2-3 EL Milch
6 EL (TK-) Beeren

35 g Butter
65 g Puderzucker
85 g Frischkäse
Saft einer halben Zitrone

evt. ein paar frische Beeren zur Dekoration

  1. Zucker, Vanillezucker und das Ei cremig schlagen. Nach und nach die weiche Butter in Flocken dazugeben und alles nochmals schaumig schlagen.
  2. In einer zweiten Schüssel Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren.
  3. Mit einem Teigschaber vorsichtig die Beeren unterheben. Bei TK-Beeren: vorher leicht antauen lassen.
  4. Den Boden einer Form mit Backpapier auslegen und den Rand fetten.Den Teig in die Form geben und bei 180° ca. 20-25 Minuten im Ofen backen, bis er goldbraun ist. Kurz abkühlen lassen und den Kuchen auf dem Backpapier auf ein Kuchengitter ziehen und ganz auskühlen lassen.
  5. Währenddessen für das Topping die Butter schmelzen und abkühlen lassen. Den Frischkäse kurz aufschlagen, den Puderzucker dazusieben und beides gut verrühren. Langsam den Zitronensaft hinzugeben und verrühren, dann ebenso mit der abgekühlten Butter verfahren. Das Topping vor der Weiterverarbeitung ca. eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  6. Schließlich mit einem Messer oder einem Teigschaber das Topping auf dem Kuchen verteilen und das Ganze mit ein paar frischen Beeren garnieren.

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Vom Urlaub in die Küche. So ungefähr lässt sich meine letzte Woche beschreiben. Also nicht, dass ich mich beschweren möchte. Der Urlaub war wirklich ganz wunderbar (Und neben Schnee gab es doch auch tatsächlich Sonne!), es gibt weitaus Schlimmeres, als sich zum Backen in die Küche zu stellen (Spülmaschine ausräumen zum Beispiel) und überhaupt habe ich ja gar nicht die ganze Woche in der Küche gestanden. Ist ja eigentlich auch egal. Grund war auf jeden Fall die Post-aus-meiner-Küche-Runde mit dem so wunderbaren Thema Kindheitserinnerungen.

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Wie fabelhaft ist das bitte? Ein Paket voller kulinarischer Erinnerung an meine Kindheit – wie toll! Sehr süßigkeitenlastig zwar, aber sehr lecker. Eistorte, Rotweinkuchen, Eierlikörkuchen, Germknödel mit Vanillesauce, Rote Grütze mit Vanillesauce, Plätzchen, Waffeln, und, und, und. Nicht zu vergessen bitte die gemischte Tüte für eine Mark. Mit Lakritz, aber ohne Schlümpfe. Aufgrund des sich leider wohl während des Versands ziemlich schnell verändernden Aggregatzustands der Eistorte hat sich diese nach kurzer Überlegung doch als völlig ungeeignet für das Paket an meine Tauschpartnerin Julia (leider ohne Blog) entpuppt und die Suche nach einem würdigen Ersatz endete schnell bei Omas Rotweinkuchen.

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Ein überaus würdiger Ersatz, wie ich finde. Omas Kuchen gab´s nicht nur bei irgendwelchen Feiern, sondern gerne auch mal zwischendurch, einfach so. Der Hammer! Dann meistens Rotweinkuchen oder mit Buttercreme gefüllter, sehr schokoladiger Schokoladenkuchen (aufgrund der Buttercreme leider auch nicht so gut geeignet). Am besten am Rotweinkuchen waren immer die Schokoladenstückchen im Teig, ganz nach dem Stracciatella-Eis-Prinzip: Je größer, desto besser.

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Lecker ohne oder mit einer Sahne-Mauer ( Letzteres ist übrigens auch ein Relikt aus meiner Kindheit: Mit dem Sahnesprüher in langen Bahnen eine Mauer neben das Kuchenstück sprühen, bis die Mauer schließlich umkippt) und am besten dann, wenn er leicht kletschig und gut durchgezogen ist. Oder mit einer Schokoladenglasur oben drauf. So gut!

Einen wunderbaren Wochenanfang wünsche ich euch!

Ida

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Rotweinkuchen (6 mittelgroße Gugelhupfe)

140 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
160 weiche Butter
250 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
2 EL Kakaopulver
75 ml Rotwein
75 ml Milch
100 g gehackte Zartbitterschokolade

  1. Zucker, Vanillezucker, Salz und die Eier schaumig schlagen. Anschließend die weiche Butter in Flocken unterrühren.
  2. In einer zweiten Schüssel Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch zum Teig geben.
  3. Kakaopulver und Rotwein hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Zum Schluss die gehackte Schokolade unterheben.
  4. Den Teig in gefettet Förmchen geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 45-50 Minuten backen. Kurz auskühlen lassen, dann die Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen und ganz auskühlen lassen.

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Der Countdown bis Ostern läuft – auch, wenn es bisweilen überhaupt gar nicht danach aussieht. Petrus, Frau Holle und der Osterhase scheinen im Moment ein wenig Beef zu haben. Ich mein, das ist ja schön und gut und sie haben ja auch das Recht dazu. Aber doch bitte nicht auf unseren Rücken! Selbst bei Michel aus Lönneberga schmilzt im März der Schnee.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAber nützen tut das ganze Gemecker wohl nichts. Und deshalb machen wir das Beste drauf und bewegen uns mit leckeren Dingen auf die österliche Zielgerade zu.

OLYMPUS DIGITAL CAMERALecker ist das richtige Stichwort. Mit Ostern verbinde ich immer irgendwie ein leckeres, zuckerummanteltes Brot. Warum, weiß ich eigentlich gar nicht – soweit ich weiß, gab´s früher nie so etwas zu Ostern. Vielleicht, weil wir früher Ostern meistens auf meiner Lieblingsinsel waren und es bei einem Bäcker immer so ein Brot gab und das soooo lecker aussah? Wahrscheinlich. Und da es so ein Brot früher Ostern nie gab, habe ich massiven Nachholbedarf und könnte gleich drei Brote backen. Dann natürlich auch essen, am besten einfach mit Butter drauf. Dick Butter drauf. Und vielleicht mit Himbeermarmelade, dann aber ohne Butter (Findet ihr nicht auch, dass Marmelade auf Butter immer so komische Schlieren zieht?!).

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Wie auch immer. Das Brot gibt´s dieses Jahr schon eine Woche vor Ostern, der Nachholbedarf lässt grüßen und versüßt ein wenig die Vorfreude aufs kommende Wochenende. Ich werde jetzt erst einmal ein paar Tage weg und am Meer sein. Vielleicht kann ich ja ein paar Eisschollen beim Treiben beobachten? Und vielleicht trägt der Osterhase dieses Jahr ja wirklich die Mütze vom Weihnachtsmann? Wir werden sehen.

Ich wünsche euch auf jeden Fall schöne, erholsame und ruhige Ostertage, ob mit Osterhasen auf Eisschollen oder nicht. Genießt die Zeit!


Ida

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Osterbrot (für einen Zopf)

1 Ei
50 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
70 g Butter
120 g Quark
200 g Mehl
2 TL Backpulver

Butter zum Einpinseln
1 Pck. Vanillezucker
2 EL Zucker

  1. Das Ei kurz aufschlagen und mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die Butter in Flocken nach und nach hinzugeben und gut unterrühren. Ebenso mit dem Quark verfahren.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver mischen. Nur soviel zum Teig hinzugeben und unterrühren, bis der Teig gerade nicht mehr klebt. Das restliche Mehl zum Teig geben und mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Anschließend den Teig ca. eine halbe Stunde abgedeckt im Kühlschrank kalt stellen.
  3. Den Teig in drei gleichgroße Stücke unterteilen und in ca. 3 cm dicke Stränge rollen. Einen Zopf flechten und die Enden unterschlagen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und bei 180° im vorgeheizten Backofen ungefähr 35 Minuten backen.
  4. Den Zopf anschließend kurz abkühlen lassen, dann mit der Butter einpinseln (Das Brot muss dabei noch warm sein). Den Vanillezucker mit dem Zucker vermischen und das noch warme Brot damit einstreuen, ggf. darin wenden.

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